Auguste Grießelich

Die Literarische

Auguste Grießelich (1805 – 1863) heiratete 1825 den Darmstädter Advokaten Karl Buchner (1800 – 1872), einen engagierten Demokraten und literarisch-politischen Publizisten des Vormärz.

Auguste Grießelich

Auguste Buchner, geb. Grießelich

Die Buchners hatten ein offenes Haus, in dem vor allem politisch engagierte Schriftsteller des Vormärz wie Ferdinand Freiligrath, Eduard Duller, Hofmann von Fallersleben und zahlreiche andere verkehrten. Auch Karl Buchner schrieb Gedichte und veröffentlichte 1844 seine politische Autobiographie Ein deutscher Advokat. Vor allem aber publizierte er zu aktuellen Themen der Zeit.

Karl Buchner

Karl Buchner

Auguste führte den Haushalt mit ihren Kindern und all den vielen Gästen. Fünf Kinder hatten die Buchners, vier Knaben, die allesamt gelehrte Berufe ergriffen und zahlreiche Bücher publizierten und Marie, die unverheiratet blieb und reihum in den Familien ihrer Brüder im Haushalt half und deren Kinder mit versorgte. Der Älteste, Wilhelm (1827 – 1900) wurde Lehrer und Direktor der Höheren Töchterschule in Krefeld, daneben publizierte er vor allem literaturwissenschaftliche Schriften. Otto (1828 – 1897) war Lehrer, Naturforscher und Historiker. Adolf (1829 – 1911) Kirchenjurist und Präsident des Oberkonsistorialrats in Darmstadt; die einzige Tochter, Marie (1832 – 1891), blieb unvergessen durch das literarische Denkmal, das ihr ihre Nichte setzte, und der jung verstorbene  Karl (1837 – 1874) wurde Schriftsteller.

Mehr zur Geschichte der Buchner ist im Buchner-Blog zu finden.